Schlagwort-Archiv: Insolvenz

Insolvenzverfahren Lombard Classic 3 KG eröffnet

Aktuell zu LC 3 KG: Was betroffene Anleger der „Lombardium-Gruppe“ beachten müssen. Sicherung von Ansprüchen auf Rückzahlung und Schadensersatz, von Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke

Jetzt ist es soweit: Mit Beschluss vom 01.07.2017 hat das Amtsgericht Chemnitz das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Lombard Classic 3 GmbH & Co. KG eröffnet (13 IN 379/17). Damit ist für viele betroffene Anleger der „Lombardium-Gruppe“ nunmehr zur Gewissheit geworden, dass ihre Kapitalanlage größtenteils verloren sein wird. Was haben betroffene Anleger aktuell zu beachten? Weiterlesen

Insolvenz der Lombard Classic 3 KG angemeldet  

Lombardium-Skandal: Beunruhigende Entwicklung für die Lombardium Betroffenen – auch Lombard Classic 3 KG meldet Insolvenz an – Totalschaden für Anleger droht

Am 04.05.2017 um 11:36 Uhr war es soweit: Das Amtsgericht Chemnitz hat die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Lombard Classic 3 GmbH & Co. KG angeordnet und auch hier Rechtsanwalt Frank Rüdiger Scheffler zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmt. Weiterlesen

EN Storage- Skandal: Wo sind die Server

Anlageskandal mit 90 Millionen Euro – Inhaberschuldverschreibungen mit guter Rendite und nun? – Neuigkeiten vom Insolvenzverwalter beunruhigen die betroffenen Anleger.

Im Anlegerskandal um die EN Storage GmbH aus Herrenberg sind neue, für die Anleger beunruhigende Details ans Licht gekommen. So hat der Insolvenzverwalter des IT-Dienstleisters mitgeteilt, ein Großteil des in der Bilanz aufgeführten Geschäftsvolumens habe nie existiert und zudem sein auch die von den Kunden gekauften Server teilweise nicht zu finden gewesen. Bitter für die Anleger, denen Eigentumszertifikate für die Speichersysteme ausgestellt wurden. Weiterlesen

Aktuell Lombardium-Skandal: Lombardium Hamburg KG im vorläufigen Insolvenzverfahren

Insolvenzverwalter Erste Oderfelder kündigt Anfechtung der Auszahlungen und Rückforderungen von Anlegern an – Was ist mit der Lombard Classic III KG?

Nicht zuletzt aufgrund des Berichtstermins des Insolvenzverwalters über das Vermögen der Ersten Oderfelder GmbH & Co. KG (EOBK) in der Gläubigerversammlung vom 29.03.2017 in Chemnitz besteht Anlass, die Vorgänge im Hamburger „Lombardium“-Skandal aktuell zu betrachten. Nach aktuellem Sachstand hat auch die Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG ein Insolvenzverfahren beantragt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt von Buchwald, Hamburg bestellt. Betroffene Anleger sind verunsichert. Auch der Insolvenzverwalter Scheffler der EOBK berichtete in der Gläubigerversammlung Unangenehmes. Weiterlesen

Lombardium-Skandal: Vermittler des LC III Fonds muss Schadenersatz leisten

Schadensersatzprozess Lombard Classic III KG: Urteil des Landgerichts Leipzig – von Röhlke Rechtsanwälte, Berlin.

Mit Urteil vom 18.01.2017 hat das LG Leipzig in einem Schadenersatzprozess im Zusammenhang mit der desaströsen Beteiligung Lombard Classic III KG einen Vermittler zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt. Der betroffene Anleger, von Röhlke Rechtsanwälten vertreten, hatte eine individuelle Falschberatung und Prospekthaftungsansprüche geltend gemacht. Hintergründe und Tragweite des Urteils erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der eine Vielzahl geschädigter Anleger des Lombardium-Skandals vertritt. Weiterlesen

Lombardium Skandal: Anleger müssen Forderung bis 07.03.2017 anmelden

Insolvenzverfahren Erste Oderfelder KG ist eröffnet – Forderungen von betroffenen Anlegern können beim Insolvenzverwalter angemeldet werden – Was ist zu beachten? – von Christian-H. Röhlke, Rechtsanwalt Weiterlesen

Lombard Classic II: Insolvenzverwalter kündigt langwieriges Verfahren an

Lombardium-Skandal: Betroffene Lombard Classic II Fonds-Anleger (Ersten Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG) sollten sich auf Totalverlust einstellen – LCII-Anleger drohen hohe Risiken bis zum Totalausfall

Der Insolvenzverwalter des „Lombard Classic II“-Fonds, also der Ersten Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, hat den als still beteiligten Anlegern durch Rundbrief vom September 2016 wenig Aussicht auf schnelle Kapitalrückflüsse gemacht. Rechtsanwalt Frank Rüdiger Scheffler teilte mit, dass den Anlegern erhebliche Risiken bis hin zum Totalausfall für ihre Forderungen gegenüber der Ersten Oderfelder KG (LC II) drohten und das Insolvenzverfahren aufgrund der Komplexität vermutlich einige Jahre dauern werde. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist aufgrund fehlender endgültiger Eröffnung der Insolvenz noch keine Forderungsanmeldung für die stillen Beteiligten möglich. Die nach Auskunft des Verwalters ca. 3.700 betroffenen Anleger werden individuell schriftlich informiert.

Insolvenzverfahren – Gewinnausschüttung – Verbindlichkeiten

Eröffnungsgrund für das Insolvenzverfahren war nach dem Rundschreiben Schefflers, dass die LC II nicht mehr in der Lage war, fällige Verbindlichkeiten zu erfüllen, insbesondere nicht die Gewinnausschüttungen vorzunehmen oder die Einlagen an die LC II-Anleger zurückzuzahlen. Die Aussichten für die betroffenen Anleger seien jedenfalls nicht rosig: Rechtsanwalt Scheffler teilt mit, dass wegen der hohen Komplexität und der schwierigen Aufgaben davon auszugehen ist, das noch Monate oder Jahre vergehen werden, bis Klarheit darüber besteht, ob überhaupt und wenn ja in welchen Umfang Anleger die eingezahlten Gelder zurückerhalten.

Lombardium-Skandal: Betroffene Lombard Classic II Fonds-Anleger befürchten Totalverluste – Verbraucherzentrale Hamburg warnt vor IG-Lombard

Lombardium-Skandal: Betroffene Lombard Classic II Fonds-Anleger befürchten Totalverluste – Verbraucherzentrale Hamburg warnt vor IG-Lombard

„Diese Formulierung kann natürlich auch bedeuten, dass nach Ansicht des Verwalters die Anleger überhaupt nicht an der Insolvenzmasse beteiligt sind und vielmehr die erhaltenen Ausschüttungen, die von der Ersten Oderfelder im Mahnbescheids Verfahren geltend gemacht, zurückgefordert werden. Dies schön zu reden oder zu warten dass die Situation sich eventuell für die betroffenen Anleger verbessert, halten wir für falsch. Wir bereiten unsere Mandanten vielmehr auf diesen worst-case vor. In den parallel für unsere Mandanten angestrengten Schadensersatzprozessen gegenüber den Vermittlern können Röhlke Rechtsanwälte bereits erste Erfolge verbuchen: Einzelne Vermittler sehen ihre Haftung für die eingetretenen Schäden ein und haben bereits angekündigt, diese im Vergleichswege zu kompensieren. Der Weg der Vermittlerhaftung wird unseren Mandanten konsequent weiter ans Herz gelegt“, teilt der Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke mit, der eine Vielzahl von Lombardium-Anleger vertritt.

Betroffenen Anlegern der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (LC II) kann nur geraten werden, umgehend kompetenten anwaltlichen Rat auszusuchen. Für eine kostenfreie Ersteinschätzung stehen Röhlke Rechtsanwälte unter 030.71520671 gerne zur Verfügung.

Lombardium Classic 3 KG: Anleger reichen Klage ein – auch Vermittler betroffen

Die Aufarbeitung des „Lombardium-Skandals“ geht in eine weitere Runde. Haftung und Schadensersatzanspruch gegenüber den Vermittlern und Beratern – Fehlerhafte Aufklärung über Risiken der Kapitalanlage
RÖHLKE Rechtsanwälte haben für eine von ihnen vertretene Mandantin eine Klage bei dem Landgericht Leipzig gegen die Beteiligungsgesellschaft „Lombard Classic 3 GmbH & Co. KG“ (LC 3), deren persönlich haftende Gesellschafterin und den Kapitalanlagenvermittler eingereicht. Hintergrund ist eine Beteiligung der Anlegerin als atypisch stiller Gesellschafter der LC 3, einer atypischen stillen Beteiligung mit Totalverlustrisiko. Weiterlesen

Erste Oderfelder KG: vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt

Lombardium – Desaster: Erste Oderfelder GmbH & Co. KG stellt Eigeninsolvenzantrag – Auswirkungen für die Anleger – Vorteile für den Schadensersatzanspruch?

Mit Beschluss vom 23.08.2016 wurde Insolvenzverwalter Frank-Rüdiger Scheffler von der Chemnitzer Insolvenzrechtskanzlei Tiefenbacher zum vorläufigen Insolvenzverwalter durch Beschluss des AG Chemnitz über das Vermögen der Ersten Oderfelder KG bestellt. Hintergrund sollen sowohl ein Fremdinsolvenzantrag gewesen sein als auch ein Eigeninsolvenzantrag der Ersten Oderfelder KG, wie diese ihren Anlegern mitteilte. In der Mitteilung der Ersten Oderfelder KG hieß es zudem, es seien Vermögenswerte in größerer Zahl vorhanden als ursprünglich gedacht. Weiterlesen

Lombardium-Skandal: Pfandbewertung liegt vor

Anlegergelder in dreistelliger Millionenhöhe vernichtet? – Fondsgesellschaft wertet das Ergebnis der Bewertung der Pfandgüter als „überraschend und ernüchternd“ – Desaster für die betroffenen Anleger?

Im Anlegerdesaster rund um die Hamburger „Lombardium“-Gruppe hat Fondsgesellschaft „Erste Oderfelder GmbH & Co. KG“ (EOGK) die Bombe jetzt platzen lassen. Mit Schreiben vom 02.05.2016 werden die Anleger über die Ergebnisse der seit langem angekündigten Bewertung der Pfandgüter durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft informiert. Weiterlesen

Erste Oderfelder/Lombardium: weiter Unklarheit über Rettungskonzept

Aktuelle Entwicklung um den Lombardium-Skandal verunsichert Ersten Oderfelder-Anleger weiter – Anwaltskanzlei spricht von Insolvenzgefahr und Rettungskonzepten – Wie geht es für die Anleger weiter? Weiterlesen

Aktuell zum SHB – Altersvorsorgefond BGH bestätigt Rückzahlungsanspruch der Anleger

Durch Hinweisbeschluss vom 22.09.2015 hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Berufungsentscheidung des Oberlandesgericht (OLG) München vom 08.10.2014 über die Rückzahlungsklauseln des SHB-Altersvorsorgefonds bestätigt. Das Münchener Urteil ist daraufhin infolge einer Revisionsrücknahme rechtskräftig geworden. Inhaltlich ging es um die Frage, ob die stillen Beteiligten des SHB Altersvorsorgefonds im Falle ihrer vertraglichen Kündigung tatsächlich ihr Kapital in voller Höhe zurückverlangen können oder aber an den Verlusten des Fonds zu beteiligen waren. Nach der vom BGH bestätigen Ansicht der Münchener Richter lässt der Gesellschaftsvertrag nur eine Auslegung zu: volle Rückzahlung der Einlagen. Der Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, dessen Kanzlei eine Vielzahl geschädigter SHB Anleger vertritt, erläutert das Urteil.

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