Schlagwort-Archiv: Widerruf

Insolvenzverfahren Lombard Classic 3 KG eröffnet

Aktuell zu LC 3 KG: Was betroffene Anleger der „Lombardium-Gruppe“ beachten müssen. Sicherung von Ansprüchen auf Rückzahlung und Schadensersatz, von Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke

Jetzt ist es soweit: Mit Beschluss vom 01.07.2017 hat das Amtsgericht Chemnitz das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Lombard Classic 3 GmbH & Co. KG eröffnet (13 IN 379/17). Damit ist für viele betroffene Anleger der „Lombardium-Gruppe“ nunmehr zur Gewissheit geworden, dass ihre Kapitalanlage größtenteils verloren sein wird. Was haben betroffene Anleger aktuell zu beachten? Weiterlesen

Erfolgreicher Widerruf Darlehensverträge: LG Hamburg verurteilt Bankhaus Wölbern KG i. L.

Darlehensverträge für Fondsbeteiligungen an Schiffsfondsgesellschaften sind wirksam widerrufen – Anleger muss nichts mehr zahlen – Keine Weiterzahlung der Raten und Anspruch auf Zins- und Tilgungsleistungserstattung

Mit einem Urteil vom 23.09.2016 hat das Landgericht Hamburg die Bankhaus Wölbern & Co. (AG und Co. KG) i. L. (im Folgenden Wölbern Bank) zur Rückzahlung der Zinsen und Tilgungsleistungen eines von Röhlke Rechtsanwälte vertretenen Mandanten auf zwei Darlehen verurteilt, die dieser zur Finanzierung von zwei Schiffsfondsbeteiligungen aufgenommen hatte. Zudem wurde festgestellt, dass die vom Anleger erklärten Darlehenswiderrufe wirksam sind. Weiterlesen

Geschlossene Fonds, Direktversicherung und Wegzug aus der Schweiz

Geschlossene Fonds: Fehler beim Widerruf bietet Ausstiegschance

WirtschaftsWoche vom 14.September 2016
Aktuelle Entscheidungen: Steuern und Recht kompakt

„Schiffe, Flugzeuge, Leasingverträge und Immobilien werden Anlegern als Anteile an geschlossenen Fonds verkauft. Rund 60 Prozent der so im Markt investierten 99 Milliarden Euro sammelten Emittenten über freie Vermittler oder im Direktvertrieb ein. Anleger, die den Vertrag zu Hause per Internet oder Telefon geschlossen haben, mussten schriftlich über ihr Widerrufsrecht belehrt werden. Die Musterbelehrungen des Gesetzgebers, die in der Branche verwendet wurden, informieren den Anleger nach Ansicht der Richter am Bundesgerichtshof (BGH) aber nur unzureichend über die Folgen eines Widerrufs (II ZR 109/13). Dadurch waren die Widerrufsbelehrungen ungültig. Anleger können den Fondskauf noch Jahre später rückgängig machen.

Allerdings stehen sie dann genau vor dem Problem, das ihnen in den Widerrufsbelehrungen vorenthalten wurde: „Ihnen steht nur das zu, was der Emittent seit ihrem Einstieg aus dem Geld gemacht hat“, sagt der Berliner Rechtsanwalt Christian Röhlke, der das Urteil vor dem BGH für einen Mandanten erstritten hat. Im schlimmsten Fall muss der Anleger nach einem Widerruf sogar noch Geld nachschießen. Für manchen Anleger kann das Urteil trotzdem eine Hilfe sein, um sich schneller von schlechten Beteiligungsfonds zu verabschieden. Wer wie im Fall von Röhlkes Mandanten einen Vertrag mit mehreren Einzahlungen über einen längeren Zeitraum geschlossen hat, kann weitere Einzahlungen nach einem Widerruf stoppen. Anleger, die erwarten, dass die Fondsbeteiligung künftig weitere Verluste machen wird, sollten ebenfalls einen Anwalt einschalten, der ihre Widerrufsbelehrung auf Fehler prüft, um sich schnell verabschieden zu können.“ (http://www.wiwo.de/finanzen/steuern-recht/aktuelle-entscheidungen-geschlossene-fonds-direktversicherung-und-wegzug-aus-der-schweiz/10037994-2.html)

V+ Venture Plus – Fonds: weitere Zielgesellschaft in Schwierigkeiten

Anleger erhalten Kenntnis zu Wertberichtigungen von Zielgesellschaften – Fondverwaltung spricht von drohender Zahlungsunfähigkeit der Schweizer AMVAC AG – Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung für die betroffenen V+ Anleger? Weiterlesen

Insolvenz der Captura: Handlungsmöglichkeiten für Anleger

Hoffnung für Inhaberschuldverschreibungsgläubiger – Renditeversprechungen der Captura GmbH konnten nicht gehalten werden – Inanspruchnahme Vermittler und Vertriebe

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OLG Brandenburg weitet die Beratungspflichten von Anlageberatern aus

Mehr Schutz für Anleger: Anlageberater müssen von kreditfinanzierter Fondsbeteiligung abraten –  Das Oberlandesgericht entscheidet, dass das Anlagemodell an der Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren ist.

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Rückabwicklung verbundener Verträge – Gerichte urteilen zu Gunsten der Anleger

Der sogenannte Widerrufsjoker bei Baufinanzierungen ist seit Monaten in aller Munde. Doch Land- und Oberlandesgerichte urteilen in letzter Zeit auch verstärkt zu Gunsten von Anlegern, die im Rahmen verbundener Geschäfte Darlehen aufgenommen haben, um Beteiligungen an geschlossenen Fonds zu finanzieren.

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Anleger Albis Capital KG können ihr Geld zurückbekommen

Nach der Liquidation der Fondsgesellschaft Albis Capital KG besteht Hoffnung: Ansprüche der Anleger gegen finanzierende Bank möglich – viele Rechtsfragen noch ungeklärt – Welche Chancen bestehen? – von Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, Berlin Weiterlesen

BGH: Wichtiges Urteil zur „Widerrufsrendite“ bei widerrufenen Lebensversicherungen

Aktuelle Entwicklung beim Widerruf der Lebensversicherungspolice – Anleger haben Recht auf Prämienauszahlung und Rückerstattung aus dem Nutzungsersatzrecht – Was bedeutet das für die Versicherungsnehmer? Weiterlesen

Lohnende Lebensversicherung durch Urteilrendite?

OLG Schleswig urteilt zur Nutzungsentschädigung für den Lebensversicherungsanleger – Versicherungsnehmer kann nach Widerruf 5 %-Punkte Zinsen vom Versicherer verlangen – Anleger freut sich über „Urteilsrendite“. Weiterlesen

BGH entscheidet: Widerrufsbelehrung der Garbe Logimac AG ist fehlerhaft

Mit Beschluss vom 10.02.2015 (II ZR 163/14) hat der Bundesgerichtshof die Widerrufsbelehrung der Garbe Logimac AG (nunmehr Logis Fonds I) für fehlerhaft angesehen und mitgeteilt, die entsprechende Rechtsansicht des Hanseatischen Oberlandesgerichts in diesem Punkte zu teilen. Damit dürfte einer Vielzahl der geschädigten Garbe Logimac Anleger ein Widerrufsrecht zustehen, welches zu einer Auszahlung von Teilen der Einlage führen kann.

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S.W. Immo-Fonds 2051 KG scheitert mit Klage gegen Anleger

Amtsgericht Lörrach entscheidet: Recht zur außerordentlichen Kündigung des Anlegers wegen vorvertraglicher Täuschung berechtigt – Dürfen Weiterzahlungen von betroffenen S.W. 2051-Anleger gefordert werden?

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