Schlagwort-Archiv: Haftung

Canada Gold Trust Skandal: Urteil auf Schadensersatz

Landgericht Konstanz verurteilt Treuhänderin Xolaris Service GmbH und Hinterleute – deliktische Prospektverantwortung festgestellt – Geltendmachung von Schadensersatzansprüche für Anleger?

Mit 2 Urteilen vom 17.02.2017 hat das Landgericht Konstanz die Treuhänderin der Canada Gold Trust II KG, die Xolaris Service GmbH aus Konstanz, sowie die verantwortlichen Hinterleute des Fonds zu Schadenersatz verurteilt. In einem Fall wurde auch der Kapitalanlagenberater zu Schadenersatz gegenüber dem getäuschten Anleger verurteilt. Die Hintergründe erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke. Weiterlesen

Lombardium-Skandal: Vermittler des LC III Fonds muss Schadenersatz leisten

Schadensersatzprozess Lombard Classic III KG: Urteil des Landgerichts Leipzig – von Röhlke Rechtsanwälte, Berlin.

Mit Urteil vom 18.01.2017 hat das LG Leipzig in einem Schadenersatzprozess im Zusammenhang mit der desaströsen Beteiligung Lombard Classic III KG einen Vermittler zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt. Der betroffene Anleger, von Röhlke Rechtsanwälten vertreten, hatte eine individuelle Falschberatung und Prospekthaftungsansprüche geltend gemacht. Hintergründe und Tragweite des Urteils erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der eine Vielzahl geschädigter Anleger des Lombardium-Skandals vertritt. Weiterlesen

BWF Stiftung: Aktuelle Entwicklungen im Falschgoldskandal – keine Prospekthaftung gegen Rechtsanwaltskanzlei

Aktuelle Entwicklungen im Anlegerskandal um die BWF-Stiftung und das von ihr vertriebene Falschgold zeigen erneut, wie wichtig die sorgfältige Wahl des richtigen Rechtsanwalts für die geschädigten Anleger ist. Im Strafrechtsverfahren gibt es inzwischen ein Geständnis des Goldhändlers Gerald S. Weiterlesen

Policenaufwertungsmodell SAM AG: Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber Rechtsanwalt und Notar

SAM AG: Haftung der eingesetzten Rechtsanwälte möglich – Landgericht Berlin gewährt Schadensersatzanspruch – von Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, Berlin

Mit Urteil vom 23.11.2016 hat das Landgericht Berlin einer von RÖHLKE Rechtsanwälten vertretenen Anlegerin einen Schadensersatzanspruch gegenüber dem von der Firma „SAM AG“ eingesetzten Rechtsanwalt und Notar zugesprochen, der in das Anlagemodell der Policenaufwertungs-Firma tief verstrickt war. Das Landgericht bejahte einen Schadensersatzanspruch aus unerlaubter Handlung in Form der Beihilfe zum verbotenen Einlagengeschäft. Weiterlesen

Schweizer Chronos Finanz AG-Anleger wird Schadensersatz zugesprochen

Landgericht Meiningen: Policenaufwertungsmodelle mit Schweizer Unternehmen sind Drittstaateneinlagengeschäfte – Vermittler der Chronos AG haftet – von Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, Berlin

Mit Urteil vom 18.11.2016 hat das Landgericht Meiningen einem von RÖHLKE Rechtsanwälte vertretenen Anleger Schadensersatz zugesprochen, der auf ein Policenaufwertungsmodell der Schweizer Chronos Finanz AG hereingefallen ist. Der Berater muss nach dem Urteil den vollständigen Schaden an den Anleger ersetzen und haftet persönlich, weil es sich um ein verbotenes sogenanntes Drittstaateneinlagengeschäft handelt. Weiterlesen

Schweizer SAM AG: Urteil zur Haftung von SAM AG Vermittler

Landgericht Cottbus verurteilt SAM – Vermittler – Beihilfe zum verbotenen Einlagengeschäft bejaht – Schadensersatzanspruch für betroffenen SAM-Anleger

Das Landgericht Cottbus hat einem von RÖHLKE Rechtsanwälten vertretenen Anleger Schadenersatz im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Policenaufwertungsvertrages der Schweizer SAM AG zugesprochen. Bei diesem Modell kaufte die Schweizer Gesellschaft Lebensversicherungsverträge und andere Kapitalanlagen der Deutschen Verbraucher auf und versprach einen deutlich über den aktuellen Zeitwert der Kapitalanlage liegenden Kaufpreis, zahlbar allerdings erst in mehreren Jahren. Weiterlesen

Lombard Classic II: Insolvenzverwalter kündigt langwieriges Verfahren an

Lombardium-Skandal: Betroffene Lombard Classic II Fonds-Anleger (Ersten Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG) sollten sich auf Totalverlust einstellen – LCII-Anleger drohen hohe Risiken bis zum Totalausfall

Der Insolvenzverwalter des „Lombard Classic II“-Fonds, also der Ersten Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, hat den als still beteiligten Anlegern durch Rundbrief vom September 2016 wenig Aussicht auf schnelle Kapitalrückflüsse gemacht. Rechtsanwalt Frank Rüdiger Scheffler teilte mit, dass den Anlegern erhebliche Risiken bis hin zum Totalausfall für ihre Forderungen gegenüber der Ersten Oderfelder KG (LC II) drohten und das Insolvenzverfahren aufgrund der Komplexität vermutlich einige Jahre dauern werde. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist aufgrund fehlender endgültiger Eröffnung der Insolvenz noch keine Forderungsanmeldung für die stillen Beteiligten möglich. Die nach Auskunft des Verwalters ca. 3.700 betroffenen Anleger werden individuell schriftlich informiert.

Insolvenzverfahren – Gewinnausschüttung – Verbindlichkeiten

Eröffnungsgrund für das Insolvenzverfahren war nach dem Rundschreiben Schefflers, dass die LC II nicht mehr in der Lage war, fällige Verbindlichkeiten zu erfüllen, insbesondere nicht die Gewinnausschüttungen vorzunehmen oder die Einlagen an die LC II-Anleger zurückzuzahlen. Die Aussichten für die betroffenen Anleger seien jedenfalls nicht rosig: Rechtsanwalt Scheffler teilt mit, dass wegen der hohen Komplexität und der schwierigen Aufgaben davon auszugehen ist, das noch Monate oder Jahre vergehen werden, bis Klarheit darüber besteht, ob überhaupt und wenn ja in welchen Umfang Anleger die eingezahlten Gelder zurückerhalten.

Lombardium-Skandal: Betroffene Lombard Classic II Fonds-Anleger befürchten Totalverluste – Verbraucherzentrale Hamburg warnt vor IG-Lombard

Lombardium-Skandal: Betroffene Lombard Classic II Fonds-Anleger befürchten Totalverluste – Verbraucherzentrale Hamburg warnt vor IG-Lombard

„Diese Formulierung kann natürlich auch bedeuten, dass nach Ansicht des Verwalters die Anleger überhaupt nicht an der Insolvenzmasse beteiligt sind und vielmehr die erhaltenen Ausschüttungen, die von der Ersten Oderfelder im Mahnbescheids Verfahren geltend gemacht, zurückgefordert werden. Dies schön zu reden oder zu warten dass die Situation sich eventuell für die betroffenen Anleger verbessert, halten wir für falsch. Wir bereiten unsere Mandanten vielmehr auf diesen worst-case vor. In den parallel für unsere Mandanten angestrengten Schadensersatzprozessen gegenüber den Vermittlern können Röhlke Rechtsanwälte bereits erste Erfolge verbuchen: Einzelne Vermittler sehen ihre Haftung für die eingetretenen Schäden ein und haben bereits angekündigt, diese im Vergleichswege zu kompensieren. Der Weg der Vermittlerhaftung wird unseren Mandanten konsequent weiter ans Herz gelegt“, teilt der Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke mit, der eine Vielzahl von Lombardium-Anleger vertritt.

Betroffenen Anlegern der Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (LC II) kann nur geraten werden, umgehend kompetenten anwaltlichen Rat auszusuchen. Für eine kostenfreie Ersteinschätzung stehen Röhlke Rechtsanwälte unter 030.71520671 gerne zur Verfügung.

Lombardium-Skandal: Erfolgreiche Anlegerklage gegen Erste Oderfelder KG

Landgericht deutet Prospekthaftungsansprüche an – Bedeutung für LC 2 Anleger und Auswirkungen des Urteils – Haftung Kapitalanlagenvermittler

Mit einem Urteil vom 08.08.2016 hat das Landgericht Hamburg einem Anleger der „Ersten Oderfelder GmbH & Co. KG“ (LC2) die Rückzahlung seiner bei der LC 2 KG eingelegten atypisch stillen Beteiligung zugesprochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Ob sich nach einer möglichen Eröffnung des Insolvenzverfahrens über die LC 2 das Hanseatische Oberlandesgericht damit noch befassen muss, ist offen. Weiterlesen

Lombardium Classic 3 KG: Anleger reichen Klage ein – auch Vermittler betroffen

Die Aufarbeitung des „Lombardium-Skandals“ geht in eine weitere Runde. Haftung und Schadensersatzanspruch gegenüber den Vermittlern und Beratern – Fehlerhafte Aufklärung über Risiken der Kapitalanlage
RÖHLKE Rechtsanwälte haben für eine von ihnen vertretene Mandantin eine Klage bei dem Landgericht Leipzig gegen die Beteiligungsgesellschaft „Lombard Classic 3 GmbH & Co. KG“ (LC 3), deren persönlich haftende Gesellschafterin und den Kapitalanlagenvermittler eingereicht. Hintergrund ist eine Beteiligung der Anlegerin als atypisch stiller Gesellschafter der LC 3, einer atypischen stillen Beteiligung mit Totalverlustrisiko. Weiterlesen

Erste Oderfelder KG: vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt

Lombardium – Desaster: Erste Oderfelder GmbH & Co. KG stellt Eigeninsolvenzantrag – Auswirkungen für die Anleger – Vorteile für den Schadensersatzanspruch?

Mit Beschluss vom 23.08.2016 wurde Insolvenzverwalter Frank-Rüdiger Scheffler von der Chemnitzer Insolvenzrechtskanzlei Tiefenbacher zum vorläufigen Insolvenzverwalter durch Beschluss des AG Chemnitz über das Vermögen der Ersten Oderfelder KG bestellt. Hintergrund sollen sowohl ein Fremdinsolvenzantrag gewesen sein als auch ein Eigeninsolvenzantrag der Ersten Oderfelder KG, wie diese ihren Anlegern mitteilte. In der Mitteilung der Ersten Oderfelder KG hieß es zudem, es seien Vermögenswerte in größerer Zahl vorhanden als ursprünglich gedacht. Weiterlesen

Lombardium-Skandal: Sitzverlegung der Fondsgesellschaften

Aktuelle Entwicklung zur Fonds-Gruppe „Lombardium“: Fondsgesellschaft Lombard Classic 3 GmbH und Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH verlegen Sitz von Hamburg nach Chemnitz – Razzia in Geschäftsräumen Pfandleihhaus Lombardium – Erste Klagen gegen Vermittler

Neue Entwicklungen im Skandal um die Hamburger Fonds-Gruppe „Lombardium“: Zum 13.06.2016 haben die Fondgesellschaften Lombard Classic 3 GmbH & Co. KG (LC III) und Erste Oderfelder Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (LC II) ihren Sitz in die Carolastraße 2 in Chemnitz verlegt. Über die Hintergründe dieses Umzugs in die Chemnitzer Innenstadt ist noch nichts bekannt. Nahezu taggleich kam es zu einer Razzia der Staatsanwaltschaft Hamburg in den Geschäftsräumen des Pfandleihhauses Lombardium an der Burchardtstraße in Hamburg und an anderen Orten. Die Ermittlungen richten sich Presseberichten zu Folge gegen sieben Verantwortliche der Unternehmensgruppe und beinhalteten Hausdurchsuchungen an rund 20 Adressen. Hintergrund sollen Vorwürfe des bandenmäßigen Betruges und des Verstoßes gegen das Kreditwesengesetz sein. Weiterlesen

Lombardium Skandal: Mahnbescheidswelle gegen die Anleger rollt

Per Mahnbescheid werden Forderungen von Anlegern der Fondsgesellschaften Erste Oderfelder und Lombardium zurück gefordert – Schlammschlacht der Verantwortlichen – Wie sollten sich Anleger verhalten?

In dem an Skurrilitäten nicht eben armen Anlegerskandal „Lombardium“ überschlagen sich wieder einmal die Ereignisse: Die Fondsgesellschaften Erste Oderfelder KG (EOK) und Lombardium GmbH & Co. 3 KG (LC3) fordern von ihren Anlegern mit gerichtlichem Mahnbescheid die Rückforderung der erhaltenen Entnahmen der letzten Jahre. Zugleich soll Medienberichten zufolge der Rechtsanwalt einer Interessengemeinschaft von den Fondsgesellschaften abgemahnt worden sein, weil er einen Interessenkonflikt angeblich nicht offenlegte. Weiterlesen